Stand: April 2026. Zehden Digital, Jasper Schultz-Zehden, Berlin. Diese Bedingungen gelten für alle Verträge zwischen Zehden Digital und seinen Auftraggebern.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen Zehden Digital, Jasper Schultz-Zehden (im Folgenden „Anbieter") und Auftraggebern (im Folgenden „Kunde") über die Erbringung von Leistungen im Bereich digitaler Werkzeuge geschlossen werden. Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt.
Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
E-Mail: kontakt@zehdendigital.de
Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG. Es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
Der Anbieter erbringt für den Kunden Leistungen aus den Bereichen:
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen schriftlichen Festpreis-Angebot, das vor Vertragsschluss individuell erstellt wird.
Das Erstgespräch und das Erstellen eines unverbindlichen Festpreis-Angebots sind kostenlos.
Angebote des Anbieters sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
Ein verbindlicher Festpreis-Vertrag kommt zustande durch schriftliche Annahme des Festpreis-Angebots durch den Kunden (Auftragserteilung per E-Mail oder Auftragsbestätigung).
Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Anbieter.
Die Preise ergeben sich aus dem jeweiligen Festpreis-Angebot. Alle Preise sind Endpreise (Kleinunternehmer § 19 UStG, keine Umsatzsteuer).
Preise für laufende Leistungen (Abo-Module, Hosting, Wartung) gelten je angefangenen Kalendermonat ab Live-Schaltung. Eine anteilige Abrechnung erfolgt nur im ersten Monat ab Bereitstellung.
Preisänderungen für laufende Leistungen werden dem Kunden mit einer Frist von mindestens drei Monaten zum Monatsende schriftlich angekündigt. Der Kunde hat in diesem Fall ein außerordentliches Kündigungsrecht zum Wirksamwerden der Preisänderung.
Einmalige Leistungen (Setup, Webseiten-Erstellung, BFSG-Analyse) werden zu 100% nach Lieferung und Abnahme abgerechnet. Eine Anzahlung oder Vorkasse ist nicht vorgesehen.
Bei Webseiten-Projekten gilt die Bereitstellung auf der Vorschau-Domain als Lieferung im Sinne dieser AGB. Die Live-Schaltung auf der Live-Domain erfolgt erst nach vollständigem Zahlungseingang (siehe § 8 Eigentumsvorbehalt).
Laufende Abo-Leistungen werden monatlich im Voraus per Rechnung abgerechnet, beginnend mit dem ersten Werktag nach Live-Schaltung.
Das Zahlungsziel beträgt 14 Tage netto ab Rechnungsdatum. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen nach § 288 BGB.
Akzeptierte Zahlungsmethoden: SEPA-Überweisung, SEPA-Lastschriftverfahren auf Basis eines erteilten SEPA-Mandats.
Liefertermine werden im Festpreis-Angebot verbindlich vereinbart. Der Anbieter ist bemüht, die zugesagten Termine einzuhalten.
Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Inhalte, Zugangsdaten und Freigaben rechtzeitig bereitzustellen. Verzögerungen, die durch fehlende Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters und verschieben die vereinbarten Liefertermine entsprechend.
Der Anbieter setzt zur Leistungserbringung Drittanbieter ein (insbesondere Hosting-Provider in der EU, KI-Anbieter mit EU-Endpunkten und Standardvertragsklauseln, Mail- und Datenbankdienste). Diese werden im Auftragsverarbeitungs- Vertrag (AVV) im Einzelnen aufgeführt.
Bis zur vollständigen Bezahlung des vereinbarten Entgelts bleiben alle gelieferten Inhalte, Software-Komponenten, Zugangsdaten, Konfigurationen und Designs Eigentum des Anbieters (Eigentumsvorbehalt).
Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein uneingeschränktes, zeitlich und räumlich unbegrenztes, einfaches Nutzungsrecht an den erstellten Werken. Bestehende Urheberrechte des Anbieters und Dritter (insbesondere an verwendeten Bibliotheken, Frameworks und Diensten) bleiben unberührt.
Der Kunde ist berechtigt, die Lösung nach vollständiger Bezahlung selbst weiterzubetreuen, anzupassen oder durch Dritte weiterbetreuen zu lassen. Eine Pflicht zur Quellcode-Übergabe besteht nur, wenn dies ausdrücklich im Festpreis-Angebot vereinbart ist.
Liegt ein berechtigter Mangel an der erbrachten Leistung vor, hat der Kunde Anspruch auf Nachbesserung durch den Anbieter. Der Kunde hat den Mangel schriftlich (per E-Mail ausreichend) anzuzeigen und dem Anbieter eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen.
Der Anbieter ist berechtigt, bis zu zwei Nachbesserungs- versuche je gerügtem Mangel zu unternehmen. Sollten zwei Nachbesserungsversuche scheitern, kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten oder eine angemessene Minderung des Entgelts verlangen.
Im Fall des Rücktritts entfällt der Anspruch auf Vergütung der noch nicht abgerechneten Setup-Leistungen. Bereits genutzte Pauschalleistungen sowie nachweisbar entstandene Drittkosten (Hosting, Lizenzen, Druckaufträge) sind vom Rücktritt ausgenommen.
Eine pauschale Geld-zurück-Garantie wird nicht gewährt. Wegen der Zahlung erst bei Lieferung trägt der Kunde kein Vorkasse-Risiko.
Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen.
Der Anbieter haftet uneingeschränkt für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden sowie bei arglistig verschwiegenen Mängeln.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung der Höhe nach auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut und vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Angestellten, gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle oder Funktionsstörungen, die durch Drittanbieter verursacht werden, soweit diese außerhalb seines Einflussbereichs liegen (insbesondere Hosting-Ausfälle bei Vercel oder Strato, KI-API-Ausfälle bei OpenAI oder Anthropic, WhatsApp-API-Ausfälle bei Meta).
Der Anbieter behandelt alle ihm zugänglich gemachten Informationen des Kunden vertraulich.
Soweit personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet werden, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf Grundlage dokumentierter Weisungen des Kunden.
Eingesetzte Drittanbieter mit Sitz außerhalb der EU werden ausschließlich auf Grundlage der EU-Standardvertrags- klauseln und mit aktivierten Maßnahmen zum Schutz vor Modell-Training auf Kundendaten eingesetzt.
Details zur Datenverarbeitung auf der Webseite des Anbieters enthält die Datenschutzerklärung.
Verträge über einmalige Leistungen enden mit Lieferung, Abnahme und vollständiger Bezahlung.
Verträge über laufende Abo-Leistungen werden auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Vertragspartnern monatlich zum Monatsende gekündigt werden. Es gilt keine Mindestvertragslaufzeit.
Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt).
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Berlin ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis.
Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Textformerfordernisses selbst.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die Vertragsparteien verpflichten sich, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: April 2026